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Wie viel ist Sodalith wert?

Sodalith ist ein tief königsblaues, gesteinsbildendes Mineral, oft von weißem Calcit gefleckt oder geädert, und leicht mit Lapislazuli zu verwechseln – der entscheidende Unterschied ist, dass dem Sodalith die goldenen Pyriteinschlüsse des Lapis fehlen und er meist ein weicheres, eher violettstichiges Blau zeigt. Er ist erschwinglich: Trommelsteine und Perlen kosten 1–15 €, Cabochons, Kugeln und Schnitzereien 10–60 €, große polierte Platten oder feines gleichmäßig blaues Material 30–150 €+. Den Wert bestimmen tiefe, gleichmäßige Blaufärbung, möglichst wenig störende weiße Äderung, guter Schliff und Größe. Eine seltene Varietät, Hackmanit, zeigt Tenebreszenz (Farbwechsel bei UV- oder Sonnenlicht) und ist begehrter. Weil Sodalith reichlich vorkommt (vor allem aus Brasilien, Kanada und Namibia), bleiben die Alltagspreise niedrig; bei Cabochons und Kugeln erhöhen ein sauberer Schliff und eine gleichmäßige Farbe den Wert deutlich. Für den dekorativen Markt sind vor allem große, gleichmäßig blaue Platten und Kugeln gefragt, während Hackmanit sein Sammlerinteresse aus dem Farbwechsel und nicht aus dem Grundpreis des Minerals bezieht.

So prüfen Sie Ihren Sodalith

Laden Sie ein Foto für eine sofortige Bestimmung hoch – und schalten Sie den geschätzten Wert und eine Echtheitsprüfung frei.

Sodalith-Wert nach Typ

TypTypischer Preis
Trommelsteine / Perlen1 – 15 €
Cabochons / Kugeln / Schnitzereien10 – 60 €
Große polierte Platten25 – 120 €
Feines gleichmäßiges Blau / Hackmanit40 – 200 €+

Grobe Richtwerte für typische Exemplare – keine offizielle Schätzung.

Was den Wert von Sodalith bestimmt

  • Blaufärbung. Tiefes, gleichmäßiges Königs- bis Violettblau ist am begehrtesten.
  • Weiße Äderung. Wenig, ansprechende Calcitäderung schlägt schwere kreidige Flecken.
  • Schliff & Größe. Sauberer Schliff und große Platten oder Kugeln steigern den Wert.
  • Seltenheit. Farbwechselnder Hackmanit erzielt einen Sammleraufpreis.

Ist Ihr Sodalith echt?

Sodalith ist häufig und billig und wird daher selten gefälscht; das Hauptthema ist die Verwechslung mit Lapislazuli. Sodalith hat keinen Pyrit, neigt zu einem weicheren Violettblau und hat Mohshärte 5,5–6. Zeigt ein „Lapis" keine Goldflecken und ein gedämpfteres Violettblau, ist es womöglich Sodalith.

Häufige Fragen

Wie unterscheide ich Sodalith von Lapislazuli?
Lapis hat meist goldene Pyritflecken und ein tieferes Ultramarin; Sodalith hat keinen Pyrit und ein weicheres, oft violettstichiges Blau mit weißer Äderung.
Ist Sodalith wertvoll?
Meist günstig (1–60 €), wobei große Platten mit feiner Farbe und seltener farbwechselnder Hackmanit höher liegen.

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